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Nun ist es geschafft, die 50m Bahn-Entscheidungen auf Landesebene sind absolviert. Die Landesmeisterschaften im Schwimmen werden aufgrund des großen Teilnehmerzuspruchs in zwei getrennten Veranstaltungen durchgeführt. Nach den offenen und Jahrgangsmeisterschaften in Wetzlar, ermittelten am letzten Wochenende die Jahrgänge 2005 (männlich) / 2006 (weiblich) und jünger ihre Meister im Kasseler Aue-Bad. Auch hier sehr gute Rahmenbedingungen, wenn es allerdings in der Halle auch etwas zu warm war. Wie bereits bei den Meisterschaften in Wetzlar hatten die VfL-Trainer Peter Klotz und Sophie Kunath ihre Aktive bestens eingestellt. Mit 7 Titeln, zweimal Silber und einmal Bronze, 21 Personal-Records und 6 Vereinsrekorde rangiert das Schimmelreiter-Team auf Rang 7 in der Medaillenwertung und setzte damit den Höhenflug von Wetzlar überzeugend fort.

V. l. Peter Klotz, Christophher Kunath, Anna Sophia Jennemann und Sophie Kunath

Immer die besondere Aufmerksamkeit hat der jüngste Jahrgang, in diesem Jahr die Wertung 2009. Junge aufstrebende Talente stellen sich erstmals auf der großen Wettkampfbühne vor. Vielfach bereits bei anderen Veranstaltungen am Start heißt es nun Farbe bekennen. Die VfLerinnen Anna-Sophia Jennemann und Nora Wagner hatten sich für die Meisterschaften qualifizieren können. Aufgrund der letzten Ergebnisse fand sich Anna Sophia im Favoritenkreis wieder. Gleich beim ersten Start bestätigte sie die Einschätzung. Über 200m Freistil hatte sie als Zweite mit neuer Bestzeit von 2:44,18 Min. einen gelungenen Einstieg. Gespannt richtet sich dann der Blick auf die Entscheidungen im Brustschwimmen. Hier trumpfte die junge Marburgerin überzeugend auf. Über 100 und 200m ließ sie der Konkurrenz mit 1:33,50 bzw. 3:19,30 Min. absolut keine Chance und sicherte sich ihre ersten Hessentitel und gleichzeitig den Sieg mit 946 Punkten im Disziplinen-Mehrkampf. Auch der Sieg in der Delfin-Mehrkampfwertung ging an den VfL. Mit der Silbermedaille über 100m Delfin legte sie den Grundstock mit 1:33,98 Min. und 205 Pkt. Den Titel machte sie dann mit dem Sieg in der 50m Delfinbeine perfekt. In der Wertung Freistil reichte ein starker Auftritt über 50m Beine allerdings nur zu Rang 2, daran konnte auch die Bronzemedaille über 100m (1:15,96) nichts ändern. Mit 6 neuen Bestzeiten gelang auch Nora Wagner ein tolles Meisterschaftsdebüt. Erreichte sie über 200m Freistil mit 3:12,18 Min. ihr punktbestes Ergebnis, so gab es im Disziplinen-Mehrkampf mit Rang 6 die beste Platzierung.

In der Altersklasse 2006 waren Hanna Schmidt-Dege, Christopher Kunath, Tobias Horn und Lennardt Langenbach am Start. „Weniger ist mehr“ so die Entscheidung von Christopher Kunath, der sich nur auf die Rückendisziplin konzentrierte. Wie richtig er mit dieser Einschätzung lag zeigte sich dann gleich bei der Entscheidung über 200m. Beim Zielanschlag blieben die Uhren bei 2:28,51 Min. stehen und mit einem klaren Vorsprung von 6 Sekunden zum Zweitplatzierten Frankfurter Qin ein sicherer Titel unter Dach und Fach. Über 100m brachte dann ein weiterer überlegener Auftritt die zweite Goldmedaille. Mit der Endzeit von 1:09,47 Min. blieb er als einziger in dieser Altersklasse unter der 1:10 Minutenmarke. Die für den Disziplinwettbewerb geforderten 50m Beine absolvierte er mit 0:45,57 Min. souverän und sicherte sich Titel Numero 3. Einen Riesenwettkampf lieferte auch Tobias Horn ab, der bei allen Starts deutliche neue Bestzeiten zu vermelden hatte. Seine punktbeste Leistung erzielte er im 400m Freistilrennen mit der Zeit von 5:11,75 Min. und 351 LEN-Punkten. Das große Ziel einer Top-Ten Platzierung erreichte er dann im 200m Brustrennen. In 3:07,89 Min. ging es hier auf Rang 9. Im Disziplinmehrkampf Brustschwimmen rangiert er mit 822 Punkten auf Rang sieben. Dritter im Bund war Lennardt Langenbach, dessen Formkurve in den letzten Wochen nach oben zeigte. Entsprechend groß dann seine Erwartungshaltung. Über 100m Freistil lief es mit der Bestzeit von 1:06,08 Min. richtig gut, allerdings ist hier auch noch Luft nach oben. Über 200m Freistil (2:33,56) gab es eine weitere Bestzeit. Über 100m Rücken zeigte er sich dann mit der Endzeit von 1:20,72 Min. doch enttäuscht, obwohl mit Rang 11 die beste Platzierung heraussprang.

Für Hanna Schmidt-Dege war allein die Qualifikation für 100m Brustentscheidung ein großer Erfolg. Im Rennen steigerte sie sich auf 1:30,89 Min. und Rang 11 in der Endabrechnung.