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Bei den Hess. Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften in Wetzlar zeigten sich die Teilnehmer vom VfL 1860 Marburg hoch motiviert und top vorbereitet. Mit insgesamt 5 Titeln, zweimal Silber und 5x Bronze waren die VfLer medaillenhungrig wie nie zu vor und es klingelte richtig in der Medaillenbox. Im Medaillenspiegel rangiert der VfL somit auf Rang 12 von 54 teilnehmenden Mannschaften.

Einen richtigen Coup landete die von Volker Sonthoff trainierte Maria Konrad (2005) mit dem Einzug in das 50m Brust-Finale. Als Dritte der Jahrgangsentscheidung zog sie mit 0:35,97 Min. als Fünfte ins Finale ein. Hier gelang ihr dann das seltene Kunststück, mit exakt der gleichen Zeit von 0:35,97 Min. auf Rang drei zu schwimmen und einen ersten Höhepunkt ihre Karriere zu setzen. Einen weiteren Beweis ihrer Sprintqualitäten lieferte sie über 50m Freistil ab. In der Jahrgangsentscheidung schlug sie in einer knappen Entscheidung mit 0:28,42 Min. als Dritte an. Den Abschluss hatte sie dann über 50m Rücken. Mit der Bestzeit von 0:35,04 Min. verpasste sie allerdings den Sprung unter die Top-Ten.

Einen unglaublichen Wettkampf lieferte auch Jakob Schul (2003) ab. „Hoch motiviert ging er die Aufgabe an und überzeugte in allen Belangen“, so Trainer Peter Klotz. Beim souveränen Sieg in der Jahrgangsentscheidung über 100m Brust (1:09,55 Min.) lag er im Ziel satte 5 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Schneider (Eschborn) und qualifizierte sich völlig überraschend für das Finale der Besten. Im Finale kam er mit der Endzeit von 1:09,86 Min. nicht ganz an die Vorlaufzeit heran, krönte aber seine Leistung mit Rang fünf. Auch über 50 und 200m Brust ließ er die Konkurrenz mit 0:31,98 bzw. 2:34,85) mehr als deutlich hinter sich und schwamm in Rekordzeit zu weiteren Jahrgangstiteln. Richtig flott unterwegs war er auch über 50 und 100m Delfin. In der Sprintentscheidung blieb er als Dritter mit 0:27,75 Min. gleich 1,15 Sekunden unter der alten Rekordmarke. Über 100m Delfin setzte sich das Rekordfestival fort, hinter dem Frankfurter Düppe reichten 1:01,95 Min. zur Silbermedaille.

Mit richtig viel Selbstvertrauen ging auch Alexander Kunath (2001) die Aufgabe an. Gleich im ersten Rennen über 50m Freistil raste er in neuer Vereinsrekordzeit von 0:25,04 Min. zur Bronzemedaille und hatte somit einen Wettkampfauftakt nach Maß. In der Entscheidung über 200m Freistil dann der erste Titel. Von Anfang an machte er Druck und brachte mit 2:02,66 Min. den Titel souverän unter Dach und Fach. Auch über 100m Freistil konnte er die Vorgaben von Trainer Peter Klotz bestens umsetzen.

Mit 0:54,83 Min. ging es in der Jahrgangswertung auf Rang zwei. Riesig dann die Freude, als er mit dieser Zeit als 8. in das 100m Freistilfinale einziehen konnte. Hier konnte er mit 0:55,56 Min. die Vorlaufzeit nicht bestätigen und belegte Rang 8. „Mensch war ich nervös, da wäre sonst noch was gegangen“ so sein knapper Kommentar. Gold Nummer drei holte er sich dann über 400m Freistil (4:31,37) ab.

Alisa Padva (2004) hatte sich über 50, 100 und 200m Rücken für die Meisterschaften qualifizieren können. Verlief der Auftakt über 100m mit 1:18,32 Min. noch etwas „holprig“, so ging es dann über 50 und 200m deutlich besser. Mit 0:36,39 Min. im Sprint verpasste sie den angepeilten Sprung unter die Top-Ten knapp. In der 200m Entscheidung ging es mit 2:46,58 Min. und Rang fünf weit nach vorne.

Für Starts über 50, 100 und 200m Freistil sowie 50m Brust hatte sich Sophie Kunath (1999) entschieden. Mit der Bestzeit von 0:29,45 Min. und 519 LEN-Punkten im Freistilsprint erreichte sie ihr punktbestes Ergebnis. Ihre beste Platzierung erreichte sie über 200m Freistil (2:22,07), hier dürfte sie allerdings mit der Endzeit nicht ganz zufrieden gewesen sein. Über 100m lief es dann deutlich besser. Den Schwung konnte sie dann in das Rennen über 50m Brust mitnehmen und mit Bestzeit von 0:39,19 Min. die Meisterschaft abschließen.

Studienbedingt kleine Brötchen backen muss derzeit Hanna Benenson (1999). Mit Saisonbestmarken über 50m Brust, 50m Freistil und 50m Delfin durfte sie rundherum zufrieden sein.

Nur einmal am Start Nils Koch (2003), der die Norm über 100m Schmetterling geschafft hatte. Die neue Bestzeit von 1:11,60 Min. reichte in der Jahrgangswertung zu Rang 10.

Die 7. Auflage der Vereinsmeisterschaften fand mit einem erweiterten Wettkampfprogramm statt. Die speziell für den Nachwuchsbereich eingearbeiteten Änderungen erwiesen sich als die richtige Entscheidung. Als Orientierung dienten die Vorgaben für den kindgerechten Wettkampf, wo auch die Beinbewegung geschwommen werden kann. Mit 70 Teilnehmern wurde das Vorjahresergebnis zwar knapp verpasst, trotzdem war man von Vorstandseite rundherum zufrieden.

Es war schon richtig gut was die Youngsters ablieferten. Angefeuert von Eltern und Betreuern liefen sie richtig zur Hochform auf und das anfängliche Herzklopfen war schnell vergessen. Besondere Erwähnung verdienen die Wettkampfneulinge Lotta Kalmus, Nova Böger, Emma Schütt, Nelli Begunovski, Margarete Rothmann, Anna Malin Heusterberg, Thore Schütt, Mika Sarfert, Jonas Burkhard, Tjark Schütt und Johannes Berberich.

Interessant war auch die Leistungsüberprüfung bei der Leistungs- und Wettkampfgruppe. Das Trainerteam Peter Klotz, Sophie Kunath und Manfred Hellmann zeigte sich rundherum zufrieden mit den Zeiten, die nach der harten Trainingsphase nicht unbedingt zu erwarten waren. Bei den Damen erreichte Maria Konrad mit 0:35,59 Min. und 617 Punkten den Spitzenwert der Veranstaltung. Knapp ging auch das Duell zwischen Hanna Benenson und Sophie Kunath im 50m Freistilsprint aus. Hier blieben beide mit 0:29,97 bzw. 0:29,31 Min. unter der 30Sek.-Marke. Bei den Herren setzte Alexander Kunath über 50m Freistil mit 0:24,98 Min. und 618 Punkte ein Ausrufezeichen. Hier darf bei den kommenden Aufgaben noch einiges erwartet werden.

Für internationalen Flair sorgten die beim VfL trainierenden Studenten Javier Moviglia (Argentinien) und Aras Al Haj Hasan. Die Siegerehrung fand unter großer Beteiligung im Anschluss auf dem Vereinsgelände statt.

Mit acht Teilnehmer reiste der VfL 1860 Marburg zum  Oranier-Schwimmfest in Dillenburg an. Mit 30 persönlichen Rekorden und 10 Medaillen konnte das Schimmelreiter-Team die Heimreise antreten. Im Fokus standen allerdings die Normen für die anstehenden Landesmeisterschaften und natürlich für die Süddeutschen Meisterschaften in Dresden.

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Erstmals stand das Frühjahrspokalschwimmfest des WSV Dieburg auf dem Terminkalender des VfL 1860 Marburg. Das Dieburger Trainingsbad, mittlerweile in die Jahre gekommen, überraschte die Marburger komplett. Das Becken mit den hohen Wänden, Erinnerungen an das Luisabad wurden wach, beflügelte nach anfänglicher Skepsis das VfL Quartett. Am Ende standen 19 neue persönliche Rekorde sowie 24 Medaillen.

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