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 Die Geschäftsstelle des VfL Marburgs bleibt vom 20.12.2019 bis 10.01.2020 geschlossen.

am 15. Dezember traten zum Jahresende noch vier Marburger Florettfechter die Reise nach Duisburg an, um am dortigen Nikolaus-Turnier teilzunehmen.

Der Turniermodus sah in jedem Wettbewerb eine Vor- und Zwischenrunde vor, in der Jungen und Mädchen der jeweiligen Altersklassen zusammen fechten durften. Für die Direktausscheidung wurde dann regelkonform nach Geschlechtern getrennt.

Den Anfang machte Finja Herwig im Wettbewerb Damenflorett U15. Gewohnt selbstsicher nahm sie die Herausforderung, auch gegen die Jungen antreten zu dürfen, an und musste in den beiden Runden nur insgesamt drei Niederlagen hinnehmen. In die getrennte Direktausscheidung konnte sie somit an Platz 1 gesetzt einziehen. Das erste knappere Gefecht dieses Durchgangs wartete im Halbfinale, in welchem Finja ihre Gegnerin aus Kleve 10:8 bezwingen konnte. Im Finale musste sie sich allerdings Reimut Ridder vom befreundeten Verein aus Düren ebenso knapp geschlagen geben. Somit setzte sie mit der Silbermedaille einen guten Einstand in den Turniertag.

Es folgten die ebenso turnierbegeistern Brüder Jonathan und Julian Grebing im Wettbewerb Herrenflorett U11. Beide ließen in den Rundendurchgängen nichts anbrennen und gewannen alle Gefechte. Dadurch an Platz 1 und 2 gesetzt, sahen sich die beiden nach ebenso konsequenten K.O.-Gefechten jeweils im Halbfinale wieder. Während Julian seinen Gegner aus Moers bezwingen konnte, musste sich Jonathan an selber Stelle Niklas Pagenkopf, ebenfalls aus Moers geschlagen geben. Dieser konnte im anschließenden Finale gegen Julian nichts ausrichten, wodurch sich Julian souverän den Turniersieg und damit die dritte Medaille für die Marburger Delegation sicherte.

Zum Abschluss des Tages standen noch die Wettbewerbe der U13 an, in welchen neben Finja Herwig auch ihr Bruder Quentin an den Start gingen. Beide zeigten auch hier ihre Klasse und verloren nur jeweils ein Gefecht in Vor- und Zwischenrunde. An Platz 6 gesetzt zog Quentin in die Direktausscheidung ein und konnte sich souverän bis ins Halbfinale vorkämpfen. Dort unterlag er jedoch seinem Gegner aus den Niederlanden und errang die zweite Bronzemedaille des Tages.

Seine Schwester Finja fand sich nach der guten Rundenleistung erneut auf Platz 1 der Setzliste für die Direktausscheidung wieder. Beflügelt durch ihre Silbermedaille in der älteren Altersklasse zuvor, ließ sie ihren Gegnerinnen keine Chance, sodass diese maximal 2 Treffer gegen die Marburgerin setzen konnten. Nach diesem Durchmarsch konnte Finja zurecht stolz auf ihren Turniersieg und die Goldmedaille sein.

Mit 100% Medaillenausbeute zeigten die Marburger Florettspezialisten einen überragenden Jahresabschluss und gehen entspannt in die Weihnachtspause.

Bei den Hess. Meisterschaften setzten die Schwimmer des VfL Marburg zum Saisonende mit einem Titel und insgesamt 11 Medaillen ein dickes Ausrufezeichen. Für das Saisonfinale hatten sich 381 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 48 Vereinen qualifizieren können. In die Meisterschaft eingebettet auch die Jahrgangsmeisterschaften für die Jahrgänge 2000-2006 bei den Damen und bei den Herren der Jahrgänge 2000-2005. Die Jahrgangsentscheidungen fielen in den Vorläufen.

Die von Peter Klotz und Volker Sonthoff betreuten VfLer zeigten sich bestens vorbereitet. Vorne weg Maria Konrad und Julia Overberg mit insgesamt 8 Vereinsrekorden.

Gleich im ersten Wettkampf über 50m Freistil ging es für Maria Konrad (2005) mit neuem Vereinsrekord von 0:26,67 Min. zum Jahrgangstitel. Mit der drittschnellsten Zeit zog sie in das 50m Freistil Finale ein. Hier konnte sie mit 0:26,72 Min. allerdings die Vorlaufzeit nicht ganz bestätigen, aber als Dritte holte sie die erste Medaille für den VfL Marburg in einen Hessenfinale. Viel ausgerechnet hatte sich die VfLerin auch über 50m Rücken. Obwohl der Start alles andere als optimal war ging es in Vereinsrekordzeit von 0:31,70 Min. zu Silber. Zum Titel fehlten ganze 2/100 und ging an Finia Steeg aus Großkrotzenburg. Am zweiten Tag setzte sie ihre überzeugende Vorstellung fort. Rang drei in der Jahrgangsentscheidung im Sprint über 50m Brust. Mit 0:34,51 Min. musste sie nur die Darmstädterinnen Siebenlist und Rausch den Vortritt lassen. Das Finale verpasste sie als Neunte knapp. Eine weitere Silbermedaille sprang dann über 50m Schmetterling heraus. Quasi schon müßig zu erwähnen, dass mit 0:30,22 Min. ein weiterer Vereinsrekord gesetzt wurde.

Maria Konrad re. bei der Siegerehrung

Einen Bombeneinstand hatte Julia Overberg, die bei den Juniorinnen die VfL-Farben vertrat. Über 50m Rücken raste sie zu Silber und unterbot mit 0:30,84 Min. den wenige Minuten alten Rekord von Maria Konrad. Mit der fünfbesten Zeit zog sie in das Finale ein, konnte allerdings sie die Vorlaufzeit nicht bestätigen. Mit 0:31,52 Min. blieb es bei Rang fünf, ärgerlich dabei das die Vorlaufzeit im Finale zum Bronze gereicht hätte. In der Jahrgangsentscheidung im 100m Lagenschwimmen konnte sie sich mit einem spannenden Finish im Kampf um Bronze mit 1:12,42 Min. gegen Fabienne Bräscher (Großauheim) durchsetzen. Eine weitere Bronzemedaille sicherte sie sich im 100m Rückenschwimmen. Auch hier setzte sie mit der Endzeit von 1:09,34 Min. einen neuen Vereinsrekord.

Alles andere als glücklich verlief die Vorbereitungsphase für Alexander Kunath (2001). Obwohl er über 50m Freistil mit 0:24,62 Min. in Nähe seiner persönlichen Bestmarke kam, konnte er nicht in den Titelkampf eingreifen. Deutlich besser lief es dann im Sprint über 50m Rücken, hier ging es in 0:29,09 Min. zu Bronze. Zwei weitere Bronzemedaillen gab es dann über 200m Freistil (1:59,93) und 200m Rücken (2:15,81).

Alisa Padva (2004) hatte sich für alle drei Rückenstrecken qualifizieren können. Im 50m Sprint ging es in 0:34,91 Min. ging auf Rang 11. Ihre beste Platzierung erreichte sie über die 200m Distanz. Mit der neuen persönlichen Bestzeit von 2:38,33 Min. ging es auf Rang 5. Eine weitere TopTen Platzierung gab es über 100m mit 1:14,84 Min.

In der offenen Wertung am Start Hanna Benenson (1999), die über 50m Freistil (0:29,86), 50 und 100m Brust (0:37,71/1:25,53) die Zeiten aus den letzten Wettkämpfen bestätigte.

Was für ein Wochenende für den VfL 1860 Marburg bei den hessischen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen. Für die Titelkämpfe im südhessischen Viernheim hatten sich Anna Sophia Jennemann, Christopher Kunath, Tobias Horn und Lennardt Langenbach qualifizieren können. Mit 8x Gold und 4x Silber war der VfL Marburg erfolgreich wie nie zuvor und rangiert damit im Landesranking auf Platz 7.

Den Vogel schoss dabei Anna Sophia Jennemann (Jg. 2009) mit 5x Gold in den Einzeldisziplinen und dem Sieg im Disziplinmehrkampf Delfin ab. Und dabei sah es Mitte der Woche überhaupt nicht gut aus. Nach dem Montagstraining meldete sich krank, eine Erkältung setzte sie matt. Somit rückte das große Ziel Landesmeisterschaft in weite Ferne, hier hatte sie sich in den letzten Wochen mit Topzeiten in die Favoritenrolle geschwommen. Dann am Freitag Entwarnung, dem Start stand nicht mehr im Wege. Gleich im Wettkampf über 200m Brust ging es zu Gold. Mit 1:28,38 Min. blieb sie zwar über der eigenen Bestmarke, ließ aber der Konkurrenz keine Chance. Ebenso deutlich dann der Sieg im 100m Lagenschwimmen, mit der Endzeit von 1:22,10 Min. lag sie knapp zwei Sekunden vor der Zweitplatzierten Fabienne Krol (Hofheim). Beim Sieg im 100m Delfinschwimmen blieben die Uhren bei 1:24,68 Min. stehen, Rang zwei ging mit 1:26,97 Min. an Lilly Leck aus Baunatal. Bereits beim letzten Test über 200m Lagen zeigte sich Anna Sophia stark verbessert. Der Trend setzte sich auch bei den Landesmeisterschaften fort. Mit 2:56,19 Min hatte die Konkurrenz keine Chance, eine weitere Goldmedaille ging an den VfL. Spannend wurde es dann bei der Entscheidung im 200m Brustschwimmen. Vom Start weg in Führung liegend rückte ihr die Darmstädterin Michalk mächtig auf den Pelz. Mit einem sehr guten Finish rettete sich die VfLerin mit 3:11,77 Min. ins Ziel. Mit den beiden Siegen in der Brustdisziplin sollte man davon ausgehen, dass der Disziplintitel damit unter Dach und Fach ist. Aber weitgefehlt, der Titel ging an Nele Michalk, die die 50m Brustbeine (die mit doppelter Punktzahl in die Wertung einfließen) für sich entscheiden konnte. Mit den Titel in der Wertung Delfin ging dann allerdings souverän an die junge Marburgerin.

„Das Rückenschwimmen war schon fast perfekt!“ so kommentierte Trainer Peter Klotz den Auftritt von Christopher Kunath. In der Wertung Jahrgang 2006 lieferte er über 100 und 200m Rücken eine absolute Glanzleistung ab und deklassierte hierbei die Konkurrenz mit den neuen persönlichen Rekorden von 1:03,52 bzw. 2:16,97 Min. deutlich. Mit diesen Zeiten rangiert er er in der Deutschen Jahrgangsbestenliste unter den Top-Ten. Auch hier schien der Titel in der Disziplin-Wertung eigentlich klar. Aber wie auch bereits auch bei Anna Sophia Jennemann reichte allerdings ein gelungener Auftritt von Simon Qin (Darmstadt) über 50m Beine zum Titel. Im 100m Lagenschwimmen kam es zu einem spannenden Zweikampf mit Valentin Groß (1. Sodener SC) um die Goldmedaille. Mit 1:06,27 Min. hatte der Südhesse die Nase vorne, Silber ging mit 1:06,77 Min. nach Marburg. Die gleiche Konstellation dann im 100m Freistilrennen. Hier mischte gar noch der Fulderaner Kelberer im Kampf um Gold mit. Von Beginn an setzte sich Groß an die Spitze und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Den Kampf um Silber entschied Christopher Kunath mit einer unglaublichen Energieleistung auf den letzten 25 Metern. Mit der Endzeit von 0:57,91 Min. blieb er satte 1,8 Sekunden unter seiner alten Bestmarke. Bronze ging mit 0:58,25 Min. nach Fulda.

Mit überzeugenden Auftritten lief es für Tobias Horn und Lennardt Langenbach (beide Jg. 2006) richtig gut. Gleich der erste Auftritt von Tobias Horn über 100m Brust war überzeugend. Mit neuer Bestzeit von 1:18,03 Min. ging es auf Rang 5 und damit der Anschluss an die Spitze geschafft. Mit 2:52,51 Min. pulverisierte er seine alte Bestmarke auf der 200m Distanz um satte 5,30 Sekunden, auch hier konnte er mit Rank 7 den Abstand zur Spitze verkürzen. „Da gibt es noch jede Menge Potenzial für die Zukunft“ so Trainer Peter Klotz. In der Disziplinwertung kam er auf 988 Punkte und verpasste als Vierter knapp den Sprung auf das Podest. Im 100m Lagenschwimmen (1:11,66) gab es mit neuer Bestzeit eine weitere Top-Ten Platzierung. Dieses Ziel schaffte er trotz Bestzeit über 100m Delfin (1:14,17) nicht.

Dritter im Bund war Lennardt Langenbach, der die Norm über 100m Lagen, 100m Freistil und 100m Rücken geschafft hatte. Lief es über 100m Rücken nicht ganz nach Wunsch, so trumpfte er mit deutlichen neuen Bestzeiten über 100m Freistil (1:03,18) und 100m Lagen (1:16,31) auf und zeigte, dass nach vorne noch einiges machbar ist.