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Am 25. und 26. Januar fand in Friesenheim das Turnier der Mini-Eulen statt. Mit von der Partie waren auch wieder Vertreter der Fechtabteilung des VfL 1860 Marburg. Den Start durften erneut Julian und Jonathan Grebing übernehmen, die sich wie vergangene Woche in Recklinghausen auch in Friesenheim mit dem Degen versuchten. Doch diesmal zeigte sich die Konkurrenz stärker und routinierter, sodass die beiden Florettspezialisten sich mit den Plätzen 5 und 10 zufriedengeben mussten. Was für die ungewohnte Herangehensweise im Degenfechten immer noch eine gute Leistung darstellt.

Am folgenden Tag durften die Mädchen den Vortritt erhalten. Medaillengarantin Alexandra Wall war nach einer Pause wieder auf der Wettkampflandschaft angekommen und holte sich wie gewohnt sicher den Turniersieg im Wettbewerb Damenflorett U11.

Im Herrenflorett U11 traten neben den Gebrüdern Grebing deren Vereinskameraden Luiz Locayef und Matthis Frenkler an. Alle konnten sich ins Viertelfinale vorkämpfen. Für Luiz und Matthis war an dieser Stelle leider bereits Endstation, sodass sie gute Plätze 5 und 8 belegten. Julian und Jonathan nahmen die Chance eines Marburger Finalgefechts dankend an. Dieses konnte Julian am Ende für sich entscheiden, womit er sich die Goldmedaille verdienen konnte. Jonathan freute sich dennoch über die gute Leistung und seine gewonnene Silbermedaille.

Somit konnten erneut drei Medaillen an die Lahn geholt werden und die gute Form der Marburger Nachwuchsfechter bestätigt werden.

 

Einen richtig guten Einstand legten die VfL-Schwimmer mit 35 neuen Bestzeiten und insgesamt 52 Medaillen beim ersten Saison Wettkampf in Eibelshausen hin. Zum 2. Wintermeeting des TV Eibelshausen hatten 9 Vereine knapp 600 Meldungen abgegeben. Nach der langen Wettkampfpause stand natürlich stand eine erste Leistungsstandüberprüfung ganz oben an. „35 Bestzeiten, Test mit Bravour bestanden!“ das Fazit der Trainer am Wettkampfende.

Im Jahrgang 2005 lieferte Sophie Wagner mit fünf Bestzeiten und dreimal Gold einen sehr guten Wettkampf ab. Tat sie sich beim Sieg über 100m Brust (1:29,27) noch schwer, so fand sie über die doppelt so langen Strecke in den Wettkampf. Mit Bestzeit von 3:12,67 Min. ging es zu Silber. Über 100m Lagen folgte dann richtig ein überzeugender Auftritt. Im Kampf um Gold lieferte sie sich mit der Kirchhainerin Cora Wittekind ein hartes Rennen. Erst auf der Kraulstrecke konnte sich die Kirchhainerin absetzen. Mit 1:18,84 Min. und 368 LEN-Punkten erzielte sie ihr punktbestes Ergebnis und kann schon mal richtig Pflichtzeit für Landesmeisterschaften schielen. In der gleichen Wertung am Start Marie Born, die insbesondere beim Sieg über 50m Rücken (0:36,78) und 100m Lagen (1:26,49) überzeugen konnte.

Mit 7x Gold avancierten Lennhardt Langenbach und Hanna Schmidt-Dege (beide Jahrgang 2006) zu den eifrigsten Medaillensammlern des Schimmelreiter-Teams. Top die Bestzeiten über 50m Freistil (0:28,05 bzw. 0:34,05).

Im Jahrgang 2007 fischte Vera Berberich einen kompletten Medaillensatz ab. Ihr punktbestes Ergebnis lieferte sie über 50m Freistil mit der Endzeit von 0:41,17 Min. ab.

Mit Teresa Dinges, Mia Heusterberg und Erik Maron machten drei VfLer Jagd auf Medaillen in der Jahrgangswertung 2008. Richtig flott unterwegs war Teresa Dinges über 100 und 200m Freistil (1:27,07/3:10,07) sowie 100m Lagen (1:43,72). Mit schönen neuen Bestmarken ging es jeweils zu Silber. Nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit meldet sich Mia Heusterberg mit Gold über 25m Freistil und 25m Brust erfolgreich zurück. Für Erik Maron lief es nur über 50 und 100m Freistil rund. Die Bestzeiten von 0:40,94 bzw. 1:37,25 Min. reichten jeweils zu Bronze.

Anna Sophia Jennemann und Nora Wagner hatten die Wertung 2009 fest im Griff und waren mit insgesamt 11 Medaillen eine eigene Klasse für sich. War Anna Sophia über 100m Schmetterling mit 1:22,02 Min. absolut top unterwegs, so überzeugte Nora über 50m Freistil mit der Klassezeit von 0:36,64 Min.

Anna Malin Heusterberg (Jg. 2011), das Küken im VfL-Team gelang mit 3x Silber und einmal Bronze ein schönes Wettkampfdebüt.

am 18. und 19. Januar trat eine kleine Delegation der Fechtabteilung des VfL 1860 Marburg e.V. die Reise nach Recklinghausen an. Das dortige Fechtturnier mit dem winterlich angehauchten Namen „Recklinghäuser Schneeballschlacht“ konnte zwar diesmal keinen Schnee, aber dafür spannende Gefechte aufweisen, welche die Marburger Fechter als Jahresauftakt zu nutzen wussten.

Den Anfang machten die Florettdamen der Altersklasse U13. Die beiden Schwestern Finja und Merle Herwig gingen gewohnt sicher und routiniert in der Vorrunde ans Werk und ungeschlagen aus dieser auch wieder hervor. Fenja Kröpelin und Amelie Barkholz kamen nach der Winterpause schwerer in die Gänge, konnten aber auch noch drei und zwei Siege verbuchen. Amelie konnte sich in der 32er Direktausscheidung sicher gegen ihre Gegnerin aus Siegen durchsetzen. Im 16er Tableau zeigte sich die spätere Halbfinalistin Leyla Lüders aus Münster als zu stark, wodurch sich Amelie auf Rang 15 platzieren konnte. Fenja kämpfte sich sogar noch eine Runde weiter, indem sie ihre Gegnerinnen aus Burgsteinfurt und Siegen souverän hinter sich ließ. Im Viertelfinale war dann gegen Mia Böcking aus Siegen Schluss, womit Fenja einen guten 8. Platz belegte. Finja und Merle kämpften sich zunächst bis ins Halbfinale vor. Glücklicherweise mussten sie dort nicht gegeneinander antreten, sodass die Chance auf ein Marburger Finale gewahrt wurde. Gleichzeitig konnten die Niederlagen der anderen Marburger Fechterinnen auf die Weise gerächt werden. Merle wies Mia Böcking aus Siegen, die zuvor Fenja eliminiert hatte, souverän mit 10:2 in ihre Schranken, wohingegen Finja Amelie-Bezwingerin Leyla Lüders aus Münster mit 10:0 geradezu deklassierte. Das anschließende interne Finale entschied Merle mit 10:7 für sich und beide freuten sich über die ersten Medaillen in diesem Jahr.

Als nächstes waren die Florettherren der U13 an der Reihe. Quentin Herwig und Philipp Rust setzten die gute Marburger Leistung mit nur einer Vorrundenniederlage fort. Joscha Kröpelin zeigte einen etwas schwächeren Start und platzierte sich mit einer ausgeglichenen Statistik im Mittelfeld für die folgende Direktausscheidung, in der sich alle direkt unter den besten 16 wiederfanden. An dieser Stelle musste sich Joscha leider dem späteren Halbfinalisten Alexander Jobst aus Moers geschlagen geben und belegte Platz 10. Philipp gewann zunächst sicher gegen seinen Gegner aus Münster, musste dann aber dem späteren Silbermedaillengewinner Daniel Petri aus Burgsteinfurt Tribut zollen und belegte somit Platz 7. Quentin ließ weiter nichts anbrennen und kämpfte sich bis ins Finale, in welchem er Daniel Petri mit 10:8 auf den zweiten Platz verwies und die nächste Medaille für die Marburger gewinnen konnte.

Den ersten Wettkampftag komplettierten die beiden Brüder Julian und Jonatha Grebing, die in der Altersklasse U11 zunächst mit dem Degen antraten. Die beiden Florettspezialisten bewegten sich damit auf unbekannterem Terrain. Während Jonathan einige Startschwierigkeiten hatte und nur ein Gefecht in der Vorrunde gewinnen konnte, zeigte Julian auch mit dem Degen seine Klasse und gewann alle Gefechte bis auf eines. Davon angespornt, fochten sich beide ins Halbfinale. Jonathan unterlag dort dem späteren Turniersieger Tristan Hofsommer aus Hagen und gewann so eine verdiente Bronzemedaille. Julian gewann dagegen souverän gegen seinen Halbfinalgegner aus Hamm. Gegen den Degenspezialisten aus Hagen konnte Julian leider ebenfalls nichts ausrichten, freute sich aber über die gewonnene Silbermedaille.

Den Beginn des zweiten Wettkampftages traten erneut die beiden Schwestern Merle und FInja Herwig an, diesmal in der Altersklasse U15 mit dem Florett, an. Bei den älteren riss Merles Siegesserie, sodass sie in der Vorrunde ein Gefecht verloren geben musste. Finja zeigte sich dagegen ebenso souverän wie am Vortag und gewann so alle ihre Vorrundengefechte. In der folgenden Direktausscheidung kämpften sich beide bis ins Halbfinale, in welchem sie diesmal leider aufeinandertrafen. Das interne Duell entschied diesmal Finja mit 15:10 für sich, womit sie gegen Ariane Hartmann aus Moers um die Goldmedaille kämpfen durfte. Diese zweite Chance nahm Finja beflügelt durch ihren vorherigen Halbfinalsieg wahr und siegte sicher 15:7. Mit einer weiteren Bronze- und einer Goldmedaille bleiben die beiden Schwestern auch im neuen Jahr Medaillengaranten.

Ihr Bruder Quentin trat ebenfalls in der Altersklasse U15 an, nur eben bei den Herren. Gewohnt angriffslustig musste er in der Vorrunde nur zwei Niederlagen hinnehmen. Auf Platz 5 für die Direktausscheidung gesetzt, konnte er zunächst von einem Freilos profitieren und bezwang im 16er Tableau seinen Gegner aus Münster mit 15:8. Der spätere Turniersieger Henrik Barby aus Moers war im Viertelfinale leider eine Nummer zu groß, sodass Quentin einen guten 5. Platz verteidigen konnte.

Den Abschluss bildeten erneut Julian und Jonathan Grebing, die diesmal in der U11 mit dem Florett an den Start gingen. Mit der gewohnten Waffe und der dort gewonnenen Sicherheit konnten beide alle ihre Vorrundengefechte gewinnen und zogen mit den Platzierungen 3 und 1 in die Direktausscheidung ein. Beide konnten sich erneut sicher ins Halbfinale vorkämpfen. Dort musste sich Jonathan seinem Gegner Niklas Pagenkopf aus Moers geschlagen geben und gewann somit erneut eine Bronzemedaille. Julian konnte gegen Meo Schmitz aus Quernheim mit 10:7 die Oberhand gewinnen und hatte nun ebenfalls eine zweite Chance nach Gold zu greifen. Auch er nahm diese Chance dankend an und verwies seinen Gegner aus Moers souverän mit 9:1 auf den zweiten Platz.

Die guten Leistungen der Marburger Fechter, gekrönt mit 7 Medaillen, zeigen einen guten Start ins neue Jahr und lassen auf ein ebenso erfolgreiches Jahr hoffen.