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Das erste Training der Schwimmer hat sehr gut funktioniert. Ja, die Umstände sind schon gewaltig. Die Aktiven haben das Hygiene-Konzept sehr gut umgesetzt und den großen Abstand auf der Bahn genossen. Der Test wurde somit bestanden und kann somit bis zu Beginn der Sommerferien fortgesetzt werden.

Liebe Mitglieder, Aktive und Eltern,
die Rückkehr in die Normalität soll nun stückweise ablaufen. Im Rahmen einer angekündigten Lockerung haben wir im Hallenbad Wehrda einen Tag zugewiesen bekommen.
Die geforderte Ausarbeitung eines Hygienekonzepts erweist sich als überaus schwierig. Eine Konsequenz des geforderten Konzepts ist, dass ein Kontakt zwischen Trainer und Aktivem nicht erlaubt ist, da unsere Anfänger aber durchaus Hilfestellungen benötigen, können wir keinen sinnvollen und sicheren Übungsbetrieb gewährleisten, sodass der Betrieb im Anfängerbereich bis mindestens zu den Sommerferien unterbrochen bleiben muss. Darüber hinaus hat der Badbetreiber entschieden das Lehrschwimmbecken zunächst nicht freizugeben.
Eine weitere Problematik stellt dar, dass maximal zwei Gruppen gleichzeitig in das Hallenbad zu maximal 8 Leuten können. Diese 8 Leute müssen permanent einen Abstand von 3m einhalten, eine Sache, die wir mit unseren Nachwuchsgruppen ebenfalls nicht gewährleisten können. Zudem darf sich die Gruppenzusammensetzung während dieser Zeit nicht ändern.
Wir haben uns daher entschieden kleineren ausgewählten Gruppen probeweise dort einen Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Dies sind reine Testläufe und sollen uns vorbereiten den Betrieb für alle nach den Sommerferien hoffentlich wieder gemeinsam anlaufen lassen zu können.

Wir bitten Euch alle, lasst uns diese Situation als Verein gemeinsam durchstehen. Wir sind bemüht alles so schnell wie möglich wieder auf die geforderte Normalität zu bringen, doch wir müssen jetzt erst einmal laufen lernen, bevor wir alle losrennen. Wir habt etwas Geduld, wir versuchen alles was wir können.
Bei Rückfragen könnt ihr euch gerne an uns wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Der Abteilungsvorstand

Die Corona-Lage hat auch uns fest im Griff. Täglich gibt es Änderungen durch die Politik. Für uns als Mehrspartenverein ist es unmöglich alle sportartspezifischen Details als Ganzes darzustellen.

Bitte gehen sie auf die Abteilungswebsiten, dort können sie die gewünschten Informationen erlangen.

Für Rückfragen steht Ihnen auch unsere Geschäftsstelle zur Verfügung, die sie unter 06421-360060 oder per Mail: gs@vfl1860marburg.de erreichen können.

Der Bezirksdurchgang der DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen) fand auch in diesem Jahr wieder im Frankenberger Hallenbad mit insgesamt 12 Mannschaften statt. Für die Trainer Peter Klotz, Marion Wagner und Tamara Völker war Schwerstarbeit angesagt. Die DMS sind Ligen Wettkämpfe im Schwimmsport. Wie in anderen Sportarten auch gibt es eine 1. und 2. Bundesliga und absteigend weitere Ligen. Quasi das Salz in der Suppe sind die Auf- und Abstiegsregeln, somit kann jeder Punkt (die Endzeiten werden in Punkte umgerechnet) entscheidend sein. Der VfL 1860 Marburg ging mit 2 Damenmannschaften und einem Herren-Team an den Start. Die Zielsetzungen waren natürlich unterschiedlich, ging es für die erste Damenmannschaft um den Sieg und damit verbunden einen möglichen Aufstieg in die Landesliga Hessen, so sollten die Youngster in den anderen Mannschaften Gelegenheit haben einmal dieses besondere Flair zu erleben und gleichzeitig auf ungewohnten Strecken (400m Lagen, 800 und 1500m Freistil) Erfahrung zu sammeln.

Beide Vorgaben wurden hervorragend umgesetzt, die erste Damenmannschaft wurde mit der Top-Punktzahl von 14.075 Pkt. souverän Meister und steigen somit in die Landesliga Hessen auf.  I und Herren I wurden Meister und durften den Siegerpokal in Empfang nehmen. Richtig gut unterwegs auch die zweite Mannschaft, die mit 9.148 Pkt. auf Rang vier geführt werden. Für die Herren war nach einigen krankheitsbedingten Ausfällen mit 6.282 Pkt. und Rang 6 nicht mehr drin.

Damen I

Bereits im Vorfeld keimten bei der Aufstellung erste Erwartungen in Richtung Aufstieg. Mit den angepeilten 14.000 Pkt. sollte der Aufstieg sicher sein. Und wie es sich herausstellte war dies nicht ganz unberechtigt. Von Beginn an setzte sich der VfL an die Spitze, um Platz zwei kämpften der Gießener SV und der TV Wetzlar II. Mit einer geschlossenen Mannschaftleistung machten Isabel Sonthoff, Hanna Benenson, Sophie Kunath, Julia Overbeck, Lydia Reis, Stefanie Urban, Alisa Padva, Anna Sophia Jennemann, und Ilka Herbener kamen die VfLerinnen auf satte 14.075 Punkte und machten den Aufstieg fix. Für Top-Ergebnisse sorgten Maria Konrad (50m Freistil 0:27,05 / 609 Pkt.) Julia Overberg (50m Rücken 0:30,96 / 569 Pkt.). Mit 0:37,40 Min. über 50m Brust und 445 Punkte erzielte Hanna Benenson ihr punktbestes Ergebnis. Insgesamt 1.696 Pkt. fügte Sophie Kunath dem Mannschaftskonto hinzu. Auf 1.518 Pkt. kam Alisa Padva, die insbesondere auf den 400m Freistil überzeugen konnte.  Einmal mehr absolut in den Dienst der Mannschaft stellte sich Ilka Herbener, die die ungeliebte 400m Lagen-Strecke mit Bravour absolvierte. Als eifrige Punktesammler agierten auch Lydia Reis, Stefanie Urban und Isabel Sonthoff. Youngsterin Anna Sophia Jennemann musste gleich viermal ran und hatte mit den 200m Schmetterling einen harten Brocken zu absolvieren. Mit 3:03,73 Min. lieferte eine Top-Zeit ab und sicherte der Mannschaft wertvolle Punkte.

Damen II

Mit 9.148 Punkten lag die zweite Mannschaft exakt im Plan, entsprechend am Ende auch in dieser Mannschaft strahlende Gesichter, zumal man mit dieser Punktzahl das Vorjahres-Ergebnis der 1. Mannschaft übertreffen konnte. Hanna Schmidt-Dege, Petra Sonthoff, Teresa Dinges, Hannah Klein, Paula Auschill, Sophie und Nora Wagner, Anne Koch, Hannah Lambrecht und Lucia Klös gelang ein toller DMS-Auftritt. Auch hier machte sich das DMS-Feeling breit und sorgte für viele neue Bestzeiten. Nora und Sophie Wagner mussten über die ungeliebten 200m Schmetterling bzw. 400m Lagen ran. Mit 3:47,66 Min. bzw. 6:11,65 Min. standen am Ende gute neue Bestmarken. Flott unterwegs auch Paula Auschill über 400 und 1500m Freistil. Nach längerer Wettkampfpause meldete sich Hannah Klein mit insgesamt 828 Punkten zurück. Auf 966 Pkt. kam Hannah Lambrecht, die über 2oom Schmetterling und 800m Freistil überzeugen konnte. Wacker schlugen sich die Debütantinnen Teresa Dinges und Lucia Klös. Einmal mehr absolut in den Dienst der Mannschaft stellte sich Petra Sonthoff, die insgesamt 942 Punkt zum Endergebnis beisteuern konnte.

Herren II

Die VfL-Youngster wurden von Lennardt Langenbach mit Bestzeiten über 50 und 200m Freistil (0:27,83 / 2:27,45) bestens angeführt. Nach längerer Wettkampf-Pause meldete sich Martin Witt mit insgesamt 954 Pkt. zurück. Elias Hanstein, Mattis Kalmus und Oliver Mania lieferten mit Bestzeiten eifrig Punkte ab.  Komplettiert wurde das Team von den de Debütanten Olaf Weber, David und Simon Heck sowie Arras Al Haj.

Am 01. Und 02. Februar fand die Neuauflage des Lahn Cups in den Sporthallen der Kaufmännischen Schulen in Marburg statt. Wie im vergangenen Jahr war dieses Turnier teil der Youngster Cup Turnierserie, die sich zum Ziel gesetzt hat, die jungen Florettfechter der Altersgruppen U11, U13 und U15 zusammenzuführen. Bisher ist dieses Konzept vorrangig in Ostdeutschland etabliert, sodass das Turnier in Marburg und damit der ungefähr der Mitte Deutschlands die Vision hat, Fechter aus Ost und West gemeinsam antreten zu lassen, was sonst meist nur auf Deutschen Meisterschaften funktioniert.

Mit über 200 Anmeldungen im Vorfeld war die Erwartung der Gastgeber deutlich übertroffen worden. „Normalerweise dauert es länger bis sich ein neues Turnier etabliert und solche Meldezahlen vorweisen kann, besonders wenn es nur drei Altersklassen in nur einer Waffe beinhaltet.“, berichtet Fabian Sälzer, Abteilungsleiter der Fechtabteilung des VfL 1860 Marburg e.V. und Mitorganisator vor Ort. Die hohe Akzeptanz bedeutet allerdings, dass das Marburger Konzept voll aufgeht und sich Gefechte auf hohem Niveau entwickeln.

Zusätzliches Wind in die Segel bekommt das Turnier durch die Wertung als Ranglistenturnier für die Hessische Rangliste U13 und U15, womit die Fechter Punkte für ihre Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sammeln können.

Die Gastgeber brauchten sich bei den hochklassigen Gefechten und Athleten mit insgesamt fünf Medaillen nicht zu verstecken. Besonders hell strahlte an diesem Wochenende erneut Finja Herwig, die sich den Turniersieg im Damenflorett U13 und gleichzeitig die Silbermedaille in der höheren Altersklasse der U15 sichern konnte. Der zweite Turniersieg für Marburg ging an Alexandra Wall (Damenflorett U11). An das Geschwisterpaar Julian und Jonathan Grebing gingen erneut eine Silber- und eine Bronzemedaille im Wettbewerb Herrenflorett U11.

Neben den Routiniers traten mit Jan Busse (Herrenflorett U13), Victoria Behlen und Clara-Maria Wick (beide Damenflorett U11) auch drei Newcomer für die Gastgeber an, die am Wochenende zuvor erst ihre Turnierreifeprüfung abgelegt hatten und somit die Berechtigung erwerben konnten, an offiziellen Turniere teilzunehmen. Für sie stand vor allem Erfahrung sammeln auf dem Plan, was mit dem ein oder anderen Treffer und sogar Sieg in der Vorrunde auch aufging.

Die übrigen 18 Platzierungen der angetretenen Marburger Fechter streuen ein wenig stärker von Viertelfinalteilnahmen bis vorzeitiges Aus in der ersten K.O.-Runde, aber alle Athleten haben sich gegen die zahlreiche und starke Konkurrenz gut geschlagen.

Alle Ergebnisse in der Übersicht:

Damenflorett U13: Finja Herwig 1, Merle Herwig 5, Fenja Kröpelin 11, Amelie Barkholz 13.

Herrenflorett U13: Quentin Herwig 9, Joscha Kröpelin 14, Philipp Rust 20, Matthis Burger 24, Jan Busse 40.

Damenflorett U11: Alexandra Wall 1, Victoria Behlen 17, Clara-Maria Wick 21.

Herrenflorett U15: Daniel Ludwig 11, Quentin Herwig 12, Joscha Kröpelin 15, Ansgar Hahn 27 Philipp Rust 32, Matthis Burger 36.

Damenflorett U15: Finja Herwig 2, Merle Herwig 18, Fenja Kröpelin 22, Amelie Barkholz 27.

Herrenflorett U11: Julian Grebing 2, Jonathan Grebing 3, Christoph Mania 8, Luiz Locayef 10.