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Der Bezirksdurchgang der DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen) fand auch in diesem Jahr wieder im Frankenberger Hallenbad mit insgesamt 12 Mannschaften statt. Für die Trainer Peter Klotz, Marion Wagner und Tamara Völker war Schwerstarbeit angesagt. Die DMS sind Ligen Wettkämpfe im Schwimmsport. Wie in anderen Sportarten auch gibt es eine 1. und 2. Bundesliga und absteigend weitere Ligen. Quasi das Salz in der Suppe sind die Auf- und Abstiegsregeln, somit kann jeder Punkt (die Endzeiten werden in Punkte umgerechnet) entscheidend sein. Der VfL 1860 Marburg ging mit 2 Damenmannschaften und einem Herren-Team an den Start. Die Zielsetzungen waren natürlich unterschiedlich, ging es für die erste Damenmannschaft um den Sieg und damit verbunden einen möglichen Aufstieg in die Landesliga Hessen, so sollten die Youngster in den anderen Mannschaften Gelegenheit haben einmal dieses besondere Flair zu erleben und gleichzeitig auf ungewohnten Strecken (400m Lagen, 800 und 1500m Freistil) Erfahrung zu sammeln.

Beide Vorgaben wurden hervorragend umgesetzt, die erste Damenmannschaft wurde mit der Top-Punktzahl von 14.075 Pkt. souverän Meister und steigen somit in die Landesliga Hessen auf.  I und Herren I wurden Meister und durften den Siegerpokal in Empfang nehmen. Richtig gut unterwegs auch die zweite Mannschaft, die mit 9.148 Pkt. auf Rang vier geführt werden. Für die Herren war nach einigen krankheitsbedingten Ausfällen mit 6.282 Pkt. und Rang 6 nicht mehr drin.

Damen I

Bereits im Vorfeld keimten bei der Aufstellung erste Erwartungen in Richtung Aufstieg. Mit den angepeilten 14.000 Pkt. sollte der Aufstieg sicher sein. Und wie es sich herausstellte war dies nicht ganz unberechtigt. Von Beginn an setzte sich der VfL an die Spitze, um Platz zwei kämpften der Gießener SV und der TV Wetzlar II. Mit einer geschlossenen Mannschaftleistung machten Isabel Sonthoff, Hanna Benenson, Sophie Kunath, Julia Overbeck, Lydia Reis, Stefanie Urban, Alisa Padva, Anna Sophia Jennemann, und Ilka Herbener kamen die VfLerinnen auf satte 14.075 Punkte und machten den Aufstieg fix. Für Top-Ergebnisse sorgten Maria Konrad (50m Freistil 0:27,05 / 609 Pkt.) Julia Overberg (50m Rücken 0:30,96 / 569 Pkt.). Mit 0:37,40 Min. über 50m Brust und 445 Punkte erzielte Hanna Benenson ihr punktbestes Ergebnis. Insgesamt 1.696 Pkt. fügte Sophie Kunath dem Mannschaftskonto hinzu. Auf 1.518 Pkt. kam Alisa Padva, die insbesondere auf den 400m Freistil überzeugen konnte.  Einmal mehr absolut in den Dienst der Mannschaft stellte sich Ilka Herbener, die die ungeliebte 400m Lagen-Strecke mit Bravour absolvierte. Als eifrige Punktesammler agierten auch Lydia Reis, Stefanie Urban und Isabel Sonthoff. Youngsterin Anna Sophia Jennemann musste gleich viermal ran und hatte mit den 200m Schmetterling einen harten Brocken zu absolvieren. Mit 3:03,73 Min. lieferte eine Top-Zeit ab und sicherte der Mannschaft wertvolle Punkte.

Damen II

Mit 9.148 Punkten lag die zweite Mannschaft exakt im Plan, entsprechend am Ende auch in dieser Mannschaft strahlende Gesichter, zumal man mit dieser Punktzahl das Vorjahres-Ergebnis der 1. Mannschaft übertreffen konnte. Hanna Schmidt-Dege, Petra Sonthoff, Teresa Dinges, Hannah Klein, Paula Auschill, Sophie und Nora Wagner, Anne Koch, Hannah Lambrecht und Lucia Klös gelang ein toller DMS-Auftritt. Auch hier machte sich das DMS-Feeling breit und sorgte für viele neue Bestzeiten. Nora und Sophie Wagner mussten über die ungeliebten 200m Schmetterling bzw. 400m Lagen ran. Mit 3:47,66 Min. bzw. 6:11,65 Min. standen am Ende gute neue Bestmarken. Flott unterwegs auch Paula Auschill über 400 und 1500m Freistil. Nach längerer Wettkampfpause meldete sich Hannah Klein mit insgesamt 828 Punkten zurück. Auf 966 Pkt. kam Hannah Lambrecht, die über 2oom Schmetterling und 800m Freistil überzeugen konnte. Wacker schlugen sich die Debütantinnen Teresa Dinges und Lucia Klös. Einmal mehr absolut in den Dienst der Mannschaft stellte sich Petra Sonthoff, die insgesamt 942 Punkt zum Endergebnis beisteuern konnte.

Herren II

Die VfL-Youngster wurden von Lennardt Langenbach mit Bestzeiten über 50 und 200m Freistil (0:27,83 / 2:27,45) bestens angeführt. Nach längerer Wettkampf-Pause meldete sich Martin Witt mit insgesamt 954 Pkt. zurück. Elias Hanstein, Mattis Kalmus und Oliver Mania lieferten mit Bestzeiten eifrig Punkte ab.  Komplettiert wurde das Team von den de Debütanten Olaf Weber, David und Simon Heck sowie Arras Al Haj.

Am 01. Und 02. Februar fand die Neuauflage des Lahn Cups in den Sporthallen der Kaufmännischen Schulen in Marburg statt. Wie im vergangenen Jahr war dieses Turnier teil der Youngster Cup Turnierserie, die sich zum Ziel gesetzt hat, die jungen Florettfechter der Altersgruppen U11, U13 und U15 zusammenzuführen. Bisher ist dieses Konzept vorrangig in Ostdeutschland etabliert, sodass das Turnier in Marburg und damit der ungefähr der Mitte Deutschlands die Vision hat, Fechter aus Ost und West gemeinsam antreten zu lassen, was sonst meist nur auf Deutschen Meisterschaften funktioniert.

Mit über 200 Anmeldungen im Vorfeld war die Erwartung der Gastgeber deutlich übertroffen worden. „Normalerweise dauert es länger bis sich ein neues Turnier etabliert und solche Meldezahlen vorweisen kann, besonders wenn es nur drei Altersklassen in nur einer Waffe beinhaltet.“, berichtet Fabian Sälzer, Abteilungsleiter der Fechtabteilung des VfL 1860 Marburg e.V. und Mitorganisator vor Ort. Die hohe Akzeptanz bedeutet allerdings, dass das Marburger Konzept voll aufgeht und sich Gefechte auf hohem Niveau entwickeln.

Zusätzliches Wind in die Segel bekommt das Turnier durch die Wertung als Ranglistenturnier für die Hessische Rangliste U13 und U15, womit die Fechter Punkte für ihre Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sammeln können.

Die Gastgeber brauchten sich bei den hochklassigen Gefechten und Athleten mit insgesamt fünf Medaillen nicht zu verstecken. Besonders hell strahlte an diesem Wochenende erneut Finja Herwig, die sich den Turniersieg im Damenflorett U13 und gleichzeitig die Silbermedaille in der höheren Altersklasse der U15 sichern konnte. Der zweite Turniersieg für Marburg ging an Alexandra Wall (Damenflorett U11). An das Geschwisterpaar Julian und Jonathan Grebing gingen erneut eine Silber- und eine Bronzemedaille im Wettbewerb Herrenflorett U11.

Neben den Routiniers traten mit Jan Busse (Herrenflorett U13), Victoria Behlen und Clara-Maria Wick (beide Damenflorett U11) auch drei Newcomer für die Gastgeber an, die am Wochenende zuvor erst ihre Turnierreifeprüfung abgelegt hatten und somit die Berechtigung erwerben konnten, an offiziellen Turniere teilzunehmen. Für sie stand vor allem Erfahrung sammeln auf dem Plan, was mit dem ein oder anderen Treffer und sogar Sieg in der Vorrunde auch aufging.

Die übrigen 18 Platzierungen der angetretenen Marburger Fechter streuen ein wenig stärker von Viertelfinalteilnahmen bis vorzeitiges Aus in der ersten K.O.-Runde, aber alle Athleten haben sich gegen die zahlreiche und starke Konkurrenz gut geschlagen.

Alle Ergebnisse in der Übersicht:

Damenflorett U13: Finja Herwig 1, Merle Herwig 5, Fenja Kröpelin 11, Amelie Barkholz 13.

Herrenflorett U13: Quentin Herwig 9, Joscha Kröpelin 14, Philipp Rust 20, Matthis Burger 24, Jan Busse 40.

Damenflorett U11: Alexandra Wall 1, Victoria Behlen 17, Clara-Maria Wick 21.

Herrenflorett U15: Daniel Ludwig 11, Quentin Herwig 12, Joscha Kröpelin 15, Ansgar Hahn 27 Philipp Rust 32, Matthis Burger 36.

Damenflorett U15: Finja Herwig 2, Merle Herwig 18, Fenja Kröpelin 22, Amelie Barkholz 27.

Herrenflorett U11: Julian Grebing 2, Jonathan Grebing 3, Christoph Mania 8, Luiz Locayef 10.

Jeweils 12 Damen und Herren-Mannschaften starteten bei der DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Schwimmen) in der Landesliga Hessen. Die Veranstaltung fand im Hallenbad Griesheim statt, einziger mittelhessischer Vertreter war das Herren-Team des VfL 1860 Marburg. Als Aufsteiger war klar, dass nur der Klassenerhalt das Ziel sein konnte. Die DMS ist ein Mannschaftswettbewerb, bei dem das olympische Programm zweimal absolviert und die Zeiten in Punkte umgerechnet werden. Verantwortlich für die Aufstellung waren Peter Klotz und Dominik Plamper, sie hatten im Vorfeld 13.100 Punkte eingeplant. Beim Wettkampf lief es dann mit 13.304 Punkten deutlich besser. Mit Rang 10 heißt es allerdings noch bis zum kommenden Wochenende zu warten. Erst nach den Bezirksliga-Durchgängen wird es sich zeigen, ob die Klasse gehalten werden kann.

Aus den vielen guten Zeiten sticht der neue Vereinsrekord von 0:24,20 Min. über 50m Freistil von Alexander Kunath heraus. Mit 593 bzw. 691 LEN-Punkten erzielte er über 100 und 20m Freistil (0:53,48/1:58,36) Top-Werte. Auch die 400m Lagen liefen sehr gut. Mit der Endzeit von 4:58,50 Min. unterbot er als einziger Starter die 5:00 Minuten-Barriere. Einen absoluten Sahnetag erwischte Christopher Kunath. Über 200m Rücken blieb er mit 2:18,05 Min. etwas unter seinen Möglichkeiten, Grund dürften die im Anschluss folgenden 200m Schmetterling gewesen sein. Aber von Beginn an zeigte er seine Klasse und mit der 100m Zwischenzeit von 1:09,85 Min. ging klar in Richtung Bestmarke. Obwohl er am Ende dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste, blieb er mit der Endzeit von 2:29,95 Min. über 16 Sekunden unter der alten Marke. Das Restprogramm über 100m Lagen (1:06,64), 50 und 100m Rücken (0:29,95/1:03,29) lief dann mit weiteren Rekorden wie geschmiert.

Dominik und Lukas Plamper sammelten wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg. Dominik verpasste im 50m Freistilsprint mit 0:27,10 Min. seine Bestmarke nur knapp, 417 Punkte konnten dem VfL-Konto gutgeschrieben werden. Über 400m Freistil gab es mit 5:10,33 Min. weitere Punkte. Obwohl er nur noch sporadisch trainiert überzeugte Lukas Plamper auf den drei Rückenstrecken und den 50m Schmetterling. Über 100m Rücken schlug er mit 1:06,26 Min. an und verpasste seinen persönlichen Rekord um 4/100. Seine punktbeste Leistung erzielte er mit 409 Punkten über 50m Schmetterling mit 0:29,29 Min. Leicht angeschlagen ging Matthias Jost an den Start. Das machte sich dann bei den fünf Starts durchgängig bemerkbar. Nichtdestotrotz sammelte er insgesamt 2048 Punkt ein. Mit zwei Bestmarken überzeugte Nils Koch. Schwächelte er noch über 100m Schmetterling und 200m Freistil, so zeigte er sich über 50m Schmetterling und 400m Lagen topfit. Unterbot er im Schmetterling-Sprint mit 0:31,26 Min. seine Bestzeit um 22/100 so fiel die Steigerung über 400m Lagen mit 5:55,92 Min. und runde 7 Sekunden deutlich aus. Einen gelungenes Debüt beim VfL legte Samuel Möller über 400 und 1500m Freistil hin. Mit 5:00,91 bzw. 19:36,86 Min. standen am Ende deutliche Bestmarken. Mit Starts über 100 und 200m Brust sowie 200m Lagen und 200m Schmetterling musste Tobias Horn gleich viermal ran. Über die Bruststrecken fuhr er mit 1:20,54/2:53,73 Min. 329 und 300 Punkte ein. Mächtig beeindruckt zeigte er sich vor den 200m Schmetterling. Vom Start weg lief es dann richtig rund und so stand am Ende mit 2:45,02 Min. eine neue Bestmarke. Immer wieder in den Dienst der Mannschaft stellt sich Volker Sonthoff. Mit der neuen Bestmarke von 2:43,54 Min. im 200m Lagenschwimmen stieg er in den Wettkampf ein. Es folgten die 50m Brust, hier verpasste er mit 0:37,83 Min. seine Rekordmarke knapp. Über 800m Freistil, hier dürfte er sich etwas mehr ausgerechnet haben, schloss er den Wettkampf ab.

Am 25. und 26. Januar fand in Friesenheim das Turnier der Mini-Eulen statt. Mit von der Partie waren auch wieder Vertreter der Fechtabteilung des VfL 1860 Marburg. Den Start durften erneut Julian und Jonathan Grebing übernehmen, die sich wie vergangene Woche in Recklinghausen auch in Friesenheim mit dem Degen versuchten. Doch diesmal zeigte sich die Konkurrenz stärker und routinierter, sodass die beiden Florettspezialisten sich mit den Plätzen 5 und 10 zufriedengeben mussten. Was für die ungewohnte Herangehensweise im Degenfechten immer noch eine gute Leistung darstellt.

Am folgenden Tag durften die Mädchen den Vortritt erhalten. Medaillengarantin Alexandra Wall war nach einer Pause wieder auf der Wettkampflandschaft angekommen und holte sich wie gewohnt sicher den Turniersieg im Wettbewerb Damenflorett U11.

Im Herrenflorett U11 traten neben den Gebrüdern Grebing deren Vereinskameraden Luiz Locayef und Matthis Frenkler an. Alle konnten sich ins Viertelfinale vorkämpfen. Für Luiz und Matthis war an dieser Stelle leider bereits Endstation, sodass sie gute Plätze 5 und 8 belegten. Julian und Jonathan nahmen die Chance eines Marburger Finalgefechts dankend an. Dieses konnte Julian am Ende für sich entscheiden, womit er sich die Goldmedaille verdienen konnte. Jonathan freute sich dennoch über die gute Leistung und seine gewonnene Silbermedaille.

Somit konnten erneut drei Medaillen an die Lahn geholt werden und die gute Form der Marburger Nachwuchsfechter bestätigt werden.