Schwimmen: 4 Vereinsrekorde

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Das diesjährige Montbatton Schwimmfest des TSV Battenberg sah alle heimischen Vereine am Start. Mit über 747 Einzelmeldungen deutlich mehr Zuspruch als im letzten Jahr. Der VfL 1860 Marburg war mit 17 Teilnehmern am Start, die mit einer exzellenten Wettkampfstatistik von 64 Medaillen, 62 persönliche Bestmarken und but not least 6 neuen Vereinsrekorden die Heimfahrt antreten konnten. Höhepunkt war der Bahnrekord von Alexander Kunath über 200m Rücken. In einem richtig guten Rennen pulverisierte er mit 2:13,59 Min. seine alte aus dem Vorjahr stammende Marke. Gleichzeitig bedeutet diese Zeit einen neuen Vereinsrekord. Gut aufgelegt legte er dann über 50m Schmetterling (0:27,26), 50 und 100m Freistil (0:24,34/0:52,95) sowie 50m Rücken (0:28,73) und 100m Lagen (1:01,43) weitere Vereinsrekorde nach. Mit dem Sieg im 100m Freistilschwimmen wurde ihm der Ehrenpreis für die punktbeste Leistung.

In die 100m Lagen Finals der besten Sprinter zogen Anna Sophia Jennemann und Alexander Kunath ein. Anna Sophia Jennemann lieferte sich einen harten Kampf mit der ein Jahr älteren Dillenburgerin Sindlarova, die sich auf den letzten Metern durchsetzen konnte. Auch bei den Herren gab es einen Zweikampf. Alexander Kunath traf auf den Dillenburger Skalski, der mit Bahnrekord den Marburger knapp geschlagen auf Rang 2 verweisen konnte.

In der offenen 4x50m Freistil-Staffel machten der TSV Kirchhain und der VfL den Sieg unter sich aus. Beim letzten Wechsel nahmen die Kirchhainer schon einen deutlichen Vorsprung mit, den Schlussmann Alexander Kunath noch fast wettmachen konnte. Im Ziel lag der TSV mit 1:55,58 Min. knappe 3/100 vor den Marburgern Tobias Horn, Hanna Schmidt-Dege, Christopher und Alexander Kunath. In der 4x50m Lagenstaffel (Tobias Horn, Alisa Padva, Christopher und Alexander Kunath) drehte der VfL den Spieß und distanzierte man mit der Endzeit von 2:06,77 Min. den TSV Kirchain deutlich.

In den Jahrgangsentscheidungen gab es neben vielen Siegen auch einige neue persönliche Rekorde. In einer unglaublichen Form präsentieren konnte sich Anna Sophia Jennemann in der Wertung Jahrgang 2009. Gleich beim ersten Auftritt über 50m Freistil setzte sie mit 0:32,63 Min. ein dickes Ausrufezeichen. Den richtigen „Knaller“ legte sie dann im 200m Brustschwimmen hin. Im einem spannenden Kopf an Kopf Rennen mit Hanna Schmidt-Dege (2006) musste sie auf der letzten Bahn ihrer Vereinskameradin ziehen lassen, aber mit der ausgezeichneten Endzeit von 3:10,36 Min. blieb sie über 7 Sekunden unter der alten Rekordmarke und rangiert damit auf Rang zwei der deutschen Jahrgangsrangliste.  Weitere Goldmedaille fischte sie über 100m Freistil (1:13,62), 50m Brust (0:40,20) und 50m Schmetterling (0:36,68) ab.

Bei seinen fünf Siegen, alle in Bestzeit, ebenfalls einen sehr guten Eindruck hinterlassen konnte Christopher Kunath (Jg. 2006). Sein punktbestes Ergebnis erreichte er mit 457 DSV Punkten über 200m Freistil. Mit 2:08,98 Min.  schaffte er in der deutschen Rangliste den Sprung unter die Top-Ten. Hoch einzuschätzen sind auch die 0:26,97 Min. im 50m Freistilsprint und 1:08,65 Min. über 100m Schmetterling. Einen starken Auftritt legten auch Tobias Horn und Lennardt Langenbach mit jeweils 5 neuen Bestmarken hin. Sicherte sich Tobias Horn viermal Gold (50, 100 und 200m Brust sowie 100m Rücken) so stand Lennardt Langenbach über 50m Rücken und 100m Freistil ganz oben auf dem Podest. Mit Oliver Mania und Nikolay Miller waren in dieser Jahrgangswertung weitere VfLer am Start. Konnte „Olli“ Mania einen kompletten Medaillensatz in Empfang nehmen, so schwamm der stark verbessert auftretende Nikolay Miller knapp an den Medaillen vorbei.

Viel vorgenommen hatte sich Alisa Padva (Jg. 2004), die die die technischen Vorgaben von Trainer Peter Klotz bestens umsetzen konnte. Über 50 und 100m Schmetterling ging es mit Bestzeiten von 0:33,80 bzw. 1:19,83 Min. ebenso zum Sieg wie im 100m Lagenschwimmen.

Hanna Schmidt-Dege, Lucia Klös, Hannah Lambrecht, Lisbeth Biber, Ronja Schütt, Elias Hanstein, Arik Wilka, Jonas Burkard und Tjark setzten die Trainingsarbeit bestens um und konnten neben Bestzeiten auch die eine oder andere Medaille abfischen.