Schwimmen: Hessentitel durch Maria Konrad

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Bei den Hess. Meisterschaften setzten die Schwimmer des VfL Marburg zum Saisonende mit einem Titel und insgesamt 11 Medaillen ein dickes Ausrufezeichen. Für das Saisonfinale hatten sich 381 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 48 Vereinen qualifizieren können. In die Meisterschaft eingebettet auch die Jahrgangsmeisterschaften für die Jahrgänge 2000-2006 bei den Damen und bei den Herren der Jahrgänge 2000-2005. Die Jahrgangsentscheidungen fielen in den Vorläufen.

Die von Peter Klotz und Volker Sonthoff betreuten VfLer zeigten sich bestens vorbereitet. Vorne weg Maria Konrad und Julia Overberg mit insgesamt 8 Vereinsrekorden.

Gleich im ersten Wettkampf über 50m Freistil ging es für Maria Konrad (2005) mit neuem Vereinsrekord von 0:26,67 Min. zum Jahrgangstitel. Mit der drittschnellsten Zeit zog sie in das 50m Freistil Finale ein. Hier konnte sie mit 0:26,72 Min. allerdings die Vorlaufzeit nicht ganz bestätigen, aber als Dritte holte sie die erste Medaille für den VfL Marburg in einen Hessenfinale. Viel ausgerechnet hatte sich die VfLerin auch über 50m Rücken. Obwohl der Start alles andere als optimal war ging es in Vereinsrekordzeit von 0:31,70 Min. zu Silber. Zum Titel fehlten ganze 2/100 und ging an Finia Steeg aus Großkrotzenburg. Am zweiten Tag setzte sie ihre überzeugende Vorstellung fort. Rang drei in der Jahrgangsentscheidung im Sprint über 50m Brust. Mit 0:34,51 Min. musste sie nur die Darmstädterinnen Siebenlist und Rausch den Vortritt lassen. Das Finale verpasste sie als Neunte knapp. Eine weitere Silbermedaille sprang dann über 50m Schmetterling heraus. Quasi schon müßig zu erwähnen, dass mit 0:30,22 Min. ein weiterer Vereinsrekord gesetzt wurde.

Maria Konrad re. bei der Siegerehrung

Einen Bombeneinstand hatte Julia Overberg, die bei den Juniorinnen die VfL-Farben vertrat. Über 50m Rücken raste sie zu Silber und unterbot mit 0:30,84 Min. den wenige Minuten alten Rekord von Maria Konrad. Mit der fünfbesten Zeit zog sie in das Finale ein, konnte allerdings sie die Vorlaufzeit nicht bestätigen. Mit 0:31,52 Min. blieb es bei Rang fünf, ärgerlich dabei das die Vorlaufzeit im Finale zum Bronze gereicht hätte. In der Jahrgangsentscheidung im 100m Lagenschwimmen konnte sie sich mit einem spannenden Finish im Kampf um Bronze mit 1:12,42 Min. gegen Fabienne Bräscher (Großauheim) durchsetzen. Eine weitere Bronzemedaille sicherte sie sich im 100m Rückenschwimmen. Auch hier setzte sie mit der Endzeit von 1:09,34 Min. einen neuen Vereinsrekord.

Alles andere als glücklich verlief die Vorbereitungsphase für Alexander Kunath (2001). Obwohl er über 50m Freistil mit 0:24,62 Min. in Nähe seiner persönlichen Bestmarke kam, konnte er nicht in den Titelkampf eingreifen. Deutlich besser lief es dann im Sprint über 50m Rücken, hier ging es in 0:29,09 Min. zu Bronze. Zwei weitere Bronzemedaillen gab es dann über 200m Freistil (1:59,93) und 200m Rücken (2:15,81).

Alisa Padva (2004) hatte sich für alle drei Rückenstrecken qualifizieren können. Im 50m Sprint ging es in 0:34,91 Min. ging auf Rang 11. Ihre beste Platzierung erreichte sie über die 200m Distanz. Mit der neuen persönlichen Bestzeit von 2:38,33 Min. ging es auf Rang 5. Eine weitere TopTen Platzierung gab es über 100m mit 1:14,84 Min.

In der offenen Wertung am Start Hanna Benenson (1999), die über 50m Freistil (0:29,86), 50 und 100m Brust (0:37,71/1:25,53) die Zeiten aus den letzten Wettkämpfen bestätigte.