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Jeweils 12 Damen und Herren-Mannschaften starteten bei der DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Schwimmen) in der Landesliga Hessen. Die Veranstaltung fand im Hallenbad Griesheim statt, einziger mittelhessischer Vertreter war das Herren-Team des VfL 1860 Marburg. Als Aufsteiger war klar, dass nur der Klassenerhalt das Ziel sein konnte. Die DMS ist ein Mannschaftswettbewerb, bei dem das olympische Programm zweimal absolviert und die Zeiten in Punkte umgerechnet werden. Verantwortlich für die Aufstellung waren Peter Klotz und Dominik Plamper, sie hatten im Vorfeld 13.100 Punkte eingeplant. Beim Wettkampf lief es dann mit 13.304 Punkten deutlich besser. Mit Rang 10 heißt es allerdings noch bis zum kommenden Wochenende zu warten. Erst nach den Bezirksliga-Durchgängen wird es sich zeigen, ob die Klasse gehalten werden kann.

Aus den vielen guten Zeiten sticht der neue Vereinsrekord von 0:24,20 Min. über 50m Freistil von Alexander Kunath heraus. Mit 593 bzw. 691 LEN-Punkten erzielte er über 100 und 20m Freistil (0:53,48/1:58,36) Top-Werte. Auch die 400m Lagen liefen sehr gut. Mit der Endzeit von 4:58,50 Min. unterbot er als einziger Starter die 5:00 Minuten-Barriere. Einen absoluten Sahnetag erwischte Christopher Kunath. Über 200m Rücken blieb er mit 2:18,05 Min. etwas unter seinen Möglichkeiten, Grund dürften die im Anschluss folgenden 200m Schmetterling gewesen sein. Aber von Beginn an zeigte er seine Klasse und mit der 100m Zwischenzeit von 1:09,85 Min. ging klar in Richtung Bestmarke. Obwohl er am Ende dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste, blieb er mit der Endzeit von 2:29,95 Min. über 16 Sekunden unter der alten Marke. Das Restprogramm über 100m Lagen (1:06,64), 50 und 100m Rücken (0:29,95/1:03,29) lief dann mit weiteren Rekorden wie geschmiert.

Dominik und Lukas Plamper sammelten wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg. Dominik verpasste im 50m Freistilsprint mit 0:27,10 Min. seine Bestmarke nur knapp, 417 Punkte konnten dem VfL-Konto gutgeschrieben werden. Über 400m Freistil gab es mit 5:10,33 Min. weitere Punkte. Obwohl er nur noch sporadisch trainiert überzeugte Lukas Plamper auf den drei Rückenstrecken und den 50m Schmetterling. Über 100m Rücken schlug er mit 1:06,26 Min. an und verpasste seinen persönlichen Rekord um 4/100. Seine punktbeste Leistung erzielte er mit 409 Punkten über 50m Schmetterling mit 0:29,29 Min. Leicht angeschlagen ging Matthias Jost an den Start. Das machte sich dann bei den fünf Starts durchgängig bemerkbar. Nichtdestotrotz sammelte er insgesamt 2048 Punkt ein. Mit zwei Bestmarken überzeugte Nils Koch. Schwächelte er noch über 100m Schmetterling und 200m Freistil, so zeigte er sich über 50m Schmetterling und 400m Lagen topfit. Unterbot er im Schmetterling-Sprint mit 0:31,26 Min. seine Bestzeit um 22/100 so fiel die Steigerung über 400m Lagen mit 5:55,92 Min. und runde 7 Sekunden deutlich aus. Einen gelungenes Debüt beim VfL legte Samuel Möller über 400 und 1500m Freistil hin. Mit 5:00,91 bzw. 19:36,86 Min. standen am Ende deutliche Bestmarken. Mit Starts über 100 und 200m Brust sowie 200m Lagen und 200m Schmetterling musste Tobias Horn gleich viermal ran. Über die Bruststrecken fuhr er mit 1:20,54/2:53,73 Min. 329 und 300 Punkte ein. Mächtig beeindruckt zeigte er sich vor den 200m Schmetterling. Vom Start weg lief es dann richtig rund und so stand am Ende mit 2:45,02 Min. eine neue Bestmarke. Immer wieder in den Dienst der Mannschaft stellt sich Volker Sonthoff. Mit der neuen Bestmarke von 2:43,54 Min. im 200m Lagenschwimmen stieg er in den Wettkampf ein. Es folgten die 50m Brust, hier verpasste er mit 0:37,83 Min. seine Rekordmarke knapp. Über 800m Freistil, hier dürfte er sich etwas mehr ausgerechnet haben, schloss er den Wettkampf ab.