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Am 19. Und 20. Oktober stand mit dem TFC-Jugend-Cup in Hanau das erste Qualifikationsturnier für die Hessische Rangliste der Florettfechter für die Altersgruppen U11, U13 und U15 auf dem Plan. Mit insgesamt 23 Starts an beiden Tagen stellte die Fechtabteilung des VfL Marburg e.V. unter Beweis, dass die derzeitige Jugendarbeit gut funktioniert.

Den Anfang machte der Wettbewerb Herrenflorett U13. Quentin Herwig und Joscha Kröpelin legten mit einer souveränen Vorrundenleistung vor. Ohne Niederlage sicherten sie sich die Platzierungen 1 und 2 für das folgende 64er KO. Ihr Vereinskameraden Matthis Burger und Philipp Rust fanden leider schwerer in den Turniermodus und mussten sich mit zwei Siegen und damit den Platzierungen 17 und 10 für den KO-Einzug begnügen. Mit Konzentration und Siegeswillen gelang allen vier Marburger Fechtern der Einzug ins Achtelfinale In einem vereinsinternen Duell musste sich Matthis leider Quentin geschlagen geben. Philipp Rust verlor an selber Stelle gegen den späteren Halbfinalisten Lucien Vesti aus Bad Kissingen. Joscha konnten seinen Gegner aus Oberhöchstadt bezwingen, musste aber im anschließenden Viertelfinale gegen Philipp Resch aus Tauberbischofsheim die Segel streichen. Quentin zeigte dagegen eine noch bessere Tagesform und focht sich bis ins Finale vor, in welchem er gegen den überlegenen Henrik Barby aus Moers verlor. Der zweite Platz ist dennoch eine überragende Leistung. Nach einem langen Turniertag, an welchem jeder einzelne Platz ausgefochten wurde, konnten sich Joscha, Matthis und Philipp am Ende die Platzierungen 6, 12 und 14 sichern.

Im Wettbewerb Damenflorett U13 ließ Merle Herwig in der Vorrunde nichts anbrennen und gewann souverän alle Gefechte. Ihr Schwester Finja Herwig legte ähnlich gut nach, musste nur leider eine Niederlage gegen Ariane Hartmann aus Moers hinnehmen. Vereinskameradin Fenja Kröpelin blieb in der Vorrunde unter ihren Möglichkeiten und platzierte sich mit zwei Siegen im Mittelfeld für den folgenden KO-Durchgang. Dort musste sich Fenja leider bereits im Achtelfinale Svenja Baas aus Hanau geschlagen geben. Am Ende konnte sie dennoch einen guten 9. Platzt erkämpfen. Die Herwig-Schwestern fanden sich nach tadelloser Leistung jeweils im Halbfinale wieder. Während Finja ihre Gegnerin aus Weinheim dominieren konnte, musste sich Merle Maja Kraft aus Weinheim geschlagen geben. Leider konnte Merle ihre Nerven für das anschließende Gefecht um Platz 3 nicht ausreichend beruhigen, sodass sie sich mit dem undankbaren, aber dennoch guten 4. Platz zufriedengeben musste. Ihre Schwester Finja konnte ihre Finalgegnerin in einem wahren Kraftakt bezwingen und sich die verdiente Goldmedaille sichern.

Bei den Damen der Altersgruppe U11 konnte Alexandra Wall in gewohnter Manier ohne Niederlage ebenfalls den Turniersieg und damit die Goldmedaille an die Lahn bringen.

Julian Grebing zeigte bei den Herren derselben Altersgruppe eine ebenso tadellose Vorrundenleistung, wohingegen Jonathan Grebing und Christoph Mania jeweils eine Niederlage hinnehmen mussten. Der noch turnierunerfahrenere Matthis Frenkler schaffte zwei Siege in der Vorrunde. Im KO-Durchgang musste sich Matthis leider bereits im 32er Tableau Morten Korell aus Darmstadt knapp geschlagen geben. Er belegte am Ende einen guten 23. Platz. Christoph und Jonathan wurden beide unerwartet früh im Achtelfinale gestoppt. Sie konnten sich anschließend die Platzierungen 11 und 9 erfechten. Julian kämpfte sich bis ins Halbfinale vor, in welchem er seinem Dauerrivalen und späterem Turniersieger Joscha Köthe aus Rüsselsheim erneut unterlag. Von dieser Niederlage nicht entmutigt konnte er das Gefecht um Platz 3 gegen seinen Kontrahenten Ege Karaören, ebenfalls aus Rüsselsheim, gewinnen und so die Bronzemedaille erringen.

 

Am zweiten Wettkampftag waren die Herren und Damen der Altersgruppe U15 an der Reihe. In der Vorrunde zeigte Daniel Ludwig die beste Leistung, indem er nur eine Niederlage hinnehmen musste. Vincent Stetzka und Ansgar Hahn legten mit jeweils drei Siegen nach. Quentin Herwig kam auf 2 Siege, während Fabian Seidel, Samuel Niczyporuk, Philipp Rust und Joscha Kröpelin sich jeweils mit nur einem Sieg begnügen mussten. Im folgenden 32er KO-Durchgang mussten sich Samuel und Philipp gegen ihre Vereinskameraden Daniel und Ansgar geschlagen geben. Für sie stand nach den weiteren Platzierungsgefechten die Plätze 26 und 22 im Fechtpass. Die übrigen Marburger Fechter konnten sich ebenso wie Ansgar und Daniel ins Achtelfinale vorfechten. In diesem musste Daniel in einem erneuten vereinsinternen Duell Joscha eliminieren, welcher am Ende Platz 13 belegte. Fabian und Vincent mussten im selben Durchgang ebenfalls die Segel streichen, erkämpften sich aber durch die weiteren Gefechte die Platzierungen 11 und 15. Quentin wuchs im Achtelfinale über sich hinaus und konnte den auf Platz 2 gesetzten Fechter Anselm Eich aus Weinheim mit einem gewaltigen Kraftakt bezwingen. Im Folgedurchgang war dann Vereinskamerad Daniel eine Nummer zu groß, sodass Quentin am Ende Platz 7 vorweisen konnte. Ansgar konnte sich dagegen bis ins Halbfinale vorkämpfen, in welchem er dem amtierenden Deutschen Meister und späteren Turniersieger Nils Hoffmann aus Dörnigheim unterlag. Dennoch konnte sich Ansgar gegen seinen Dauerrivalen der vergangenen Turniere, Thies Lorenz aus Hanau, die Bronzemedaille sichern. Daniel konnte Thies Lorenz im Halbfinale bezwingen, fand aber ebenfalls kein Mittel gegen seinen Finalgegner, freute sich aber sehr über die Silbermedaille.

Bei den Damen ging erneut das Dreiergespann aus Finja Herwig, Merle Herwig und Fenja Kröpelin an den Start. Man merkte bereits in der Vorrunde, dass die meisten Gegnerinnen ein bis drei Jahre älter waren und teilweise deutlich mehr Erfahrung mitbrachten als die Marburgerinnen. Dennoch konnte Merle mit einer hervorragenden Konzentrationsleistung eine fehlerloste Vorrunde absolvieren. Finja konnte immerhin 3 Siege vorweisen. Allein Fenja wollte in der Vorrunde noch nichts gelingen, sodass sie leider keinen Vorrundensieg erringen konnte. Im 32er KO zeigte Fenja dann doch noch ihre Klasse und schlug die drei Jahre ältere Thea Metz aus Hanau. Im Achtelfinale musste sie sich ihrer Vereinskameradin Merle geschlagen geben. In den Platzierungsgefechten erkämpfte sich Fenja einen guten 12. Platz. Das Viertelfinale war dann erneut ein Marburger Duell zwischen den beiden Schwestern Merle und Finja, welches Merle knapp für sich entscheiden konnte. Finja erkämpfte sich, von dem anstrengenden Geschwisterduell erschöpft Platz 7. Merle konnte im Halbfinale gegen die routiniertere Sophia Schnarr aus Hanau kein geeignetes Mittel finden und unterlag. Gegen Luna Blum, ebenfalls aus Hanau, musste sie im Gefecht um Platz 3 zwar ebenfalls eine Niederlage hinnehmen, dennoch kann Merle auf den 4. Platz in dem Wettbewerb mit den älteren und erfahreneren Mädchen durchaus stolz sein.