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Auch die vierte Auflage des Udo-Schneider-Gedächtnis-Schwimmfestes in Stadtallendorf fand in diesem Jahr nicht die gewünschte Resonanz. Alles nicht nachvollziehbar, bietet das Stadtallendorfer Bad doch ideale Bedingungen. Auch Gastgeber TSV Stadtallendorf zeigte sich bestens vorbereitet, somit sehr gute Voraussetzungen. Bedingt durch die geringe Meldezahl wurde nur auf vier Bahnen geschwommen um den Aktiven etwas „Luft“ zu geben. Allerdings machte sich das bei dem einen oder anderen Aktiven mit einem strammen Wettkampfprogramm bemerkbar. Mit 9 Teilnehmern war der VfL 1860 Marburg am Start. Richtige gute Akzente mit vielen neuen Bestzeiten setzten konnten Lennardt Langenbach, Nora und Sophie Wagner sowie Mattis Kalmus.

Nach der krankheitsbedingten Absage von Anna Sophia Jennemann musste Nora Wagner in der Wertung 2009 die VfL-Farben allein vertreten. Mit fünf richtigen guten neuen Bestmarken und drei Siegen gelang ihr das richtig gut. Über 100m Freistil steigerte sich sie die Bestmarke um satte 5 Sek. auf 1:24,26 Min. Hier gab es für sie ebenso wie über 100m Rücken (1:36,09) die ersten Punkte nach der Rudolf-Tabelle.

In der Wertung Jahrgang 2007 starteten Vera Berberich und Elias Hanstein für den VfL. Lief es für Vera über 100m Freistil und 100m Brust mit Bestzeiten richtig rund, so baute Elias einige technische Fehler ein. Nichtdestotrotz reichte es über 100m Freistil und 200m Brust zum Sieg.

Mit Mattis Kalmus, Lennardt Langenbach und Nikolai Miller war der VfL in der Jahrgangswertung 2006 stark vertreten. Siege gab es durch Mattis Kalmus (200m Freistil 2:42,35 / 200m Brust 3:15,65), Lennardt Langenbach (100m Freistil 1:05,26 / 100m Rücken 1:20,28).  Dreimal Silber und drei Bestzeiten nahm Nikolay Miller mit nach Hause. Bei den Mädchen für den VfL am Start waren Hanna Schmidt-Dege und Lucia Klös. Mit einer Bestzeit über 50m Schmetterling startete Hanna Schmidt-Dege in den Wettkampf. Bei den Siegen über 100 und 200m Brust konnte sie allerdings nicht an die Zeiten vom letzten Wochenende anknüpfen. Zweimal Silber ging an Lucia Klös, die allerdings beim Start immer noch viel Zeit liegen lässt.

Im Jahrgang 2005 erwischte Sophie Wagner mit drei neuen Bestmarken einen Sahnetag. Gleich im ersten Rennen beim Sieg über 200m Rücken unterbot sie mit 2:57,25 Minuten ihre alte Bestmarke gleich um 9 Sekunden. Über 100m Freistil zeigte die Anzeigetafel mit der Endzeit von 1:11,11 Min. eine wirklich seltene „Schnapszahl“.  Stand über 50m Brust mit 0:42,17 Min. und Rang vier in der offenen Wertung noch eine weitere Bestzeit, so war im 50m Freistilsprint die Luft raus.

Der Deutsche Mannschaftswettbewerb (DMS) ist die Kult-Meisterschaft der deutschen Vereinsteams. Spitzenathleten starten gemeinsam mit ihren jüngeren Vereinskollegen und treten über ungewohnte Strecken an. Freiwasserspezialisten springen für ihr Team ins Becken. Frühere Topathleten, die ihre Laufbahn beendet haben, gehen zum Wohle der Mannschaft nochmal an den Start. Stimmung und Atmosphäre sind superlaut und phänomenal, einfach ganz anders als bei den normalen Wettkämpfen.More Link